Something wicked this way comes…

Deutsch, frei übersetzt: „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ (W.Shakespeare)

Noch einmal ein – aktuelles – Monatsbild. Vorweg zur Erinnerung: Ein solches Horoskop kann nie das Geburtsbild ersetzen, es gewährt aber Einblicke in das, was im Nativen an oft unreflektierten, nicht steuerbaren Impulsen affektiver Art durchdringt. Grundsätzlich gilt: Bis zu (etwa) dem Alter von 18 Jahren hat das Monatsbild Dominanz, danach sollte es in seinen Ansprüchen zurücktreten – aber es wird sich immer (bei einem jedem) dort Geltung verschaffen, wo das Ich sich unter Druck gesetzt fühlt, den schwierigen Herausforderungen des Lebens oft nur in impulsiver Weise glaubt begegnen zu können.

Die „Grünen“ ließen unlängst aus dem Munde ihrer Vize-Chefin Ricarda Lang in einem Interview mit der „Welt“ mitteilen, sie wollten künftig sich dafür einsetzen, den Zugang zur „reproduktiven Gesundheitsversorgung“ bei angehenden Ärzten abhängig machen von deren Bereitschaft abzutreiben. Schnörkelloser: Wer nicht abtreiben will, dem soll die Approbation erschwert werden – womöglich gar gänzlich verwehrt bleiben. Ich habe diese Nachricht zunächst nicht glauben wollen, habe mich dann versichert – sie stimmt.

Das Monatsbild der am 17.01.1994 in Filderstadt geborenen R.Lang.

MC= JU/PL – das mag die Beförderung sein (immerhin in noch recht jungen Jahren im Vorstand der „Grünen“…), es ist aber auch ein weltanschaulicher Zwang, zumal JU und PL im Skorpion stehen, beide über den Regenten Mars aufs achte Haus hin orientiert. Der Mond im fünften Haus, dem der Kinder – im Quadrat auf die UR-NE-Konjunktion. Mond und Saturn umfassen klammerartig das gesamte planetare Geschehen, das wesentlich aufs achte Haus, dem der „Negation“, des „Todes“, fokussiert ist – das Ganze beherrscht vom mächtigen Saturn im Domizil im zehnten Haus.

Wie gesagt: Man soll es bei der Deutung der Monatsbilder bei der Benennung der essentiellen Aussagen belassen. Diese aber sind hier nur allzu deutlich:

Dahinter steht der Wille, das Lebensrecht aushöhlen zu wollen – und dies stolz und selbstbewusst verlautbart von einer Partei, die von sich sagt, sie sei Gewähr für gesunde „Umwelt“. Der Mensch gehört offenkundig nicht in diese „Umwelt“, er ist offenkundig ein störendes, unwillkommenes Objekt. Da könnte der frühere Papst Benedikt recht gehabt haben: Er sprach von der Ausbreitung einer „Kultur des Todes“. Selbstverständlich gibt sich dieses Vorhaben der „Grünen“ einen „humanen“ Anstrich – aber bekanntlich ist hinter dem Ideal das Übel am besten verborgen. – In Deutschland zeichnen sich inzwischen totalitäre Strukturen ab, die denen der Jahre ’33-’45 analog sind.

Mit Blick aufs Ausgangszitat (Shakespeare): Vermutlich sind die Schritte des Bösen gar nicht mehr so leise – nur scheint die fortschreitende kollektive Ertaubung da die Wahrnehmung zu verhindern.

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