Das Erdbeben vom 06.02.’23

Man mag sich fragen, wozu ein Horoskop eines solchen Beben gut sein mag – zumal, das zeigt die Erfahrung: Es gibt keine zwingenden, eindeutigen Bilder – was eine Prognose problematisch macht. Doch im vorliegenden Fall hat es nicht an Warnungen gefehlt, nicht von Astrologen, sondern von Geologen, Leute vom Fach. Wie so oft: Die Warnungen, obwohl solche von Dringlichkeit, blieben weitgehend unbeachtet – obwohl die Region in besonders masiver Weise dauerhaften Gefährdungen ausgesetzt ist..

Das nachstehende Horoskop ist das Epochenbild 1955-2036 für Gaziantep, recht genau das Zentrum des Bebens. Tatsächlich ist die Region dauerhaft gefährdet, die Gründe sind ja mehrfach in den Medien aufgezeigt worden. Neptun, der „Erderschütterer“ akkurat auf dem IC – und im Sonnenbogen (außen) ergibt sich für die Zeit des Bebens MC.IC.NE = SO d. /PL.d. = SA d. Und hinzu kam, dass der laufende Pluto im gradgenauen Quadrat zu NE.IC stand.

Ein Blick auf die Sonnenbogen-Direktion der Deklinationen dieses Horoskops:


Diese Direktionen laufen sehr langsam, wirken aber tiefgehend, sobald ein Kontakt in einen Orbis von maximal einem Grad gelangt. Es findet sich hier (siehe Datenleiste oben, 06.02.2023): MA d. appl. MC (d) und Konj. MA-MKn. (rad.), vor allem ach SA (d.) AC (r.) und SO (d) KOnj. NE (r) , dazu akkurat MO (d) Konj. PL (d).

Da bleibt zu hoffen, dass fundierte Warnungen von Leuten, die wissen wovon sie reden, in Zukunft stärker beachtet werden.

4 Gedanken zu „Das Erdbeben vom 06.02.’23

  1. Hallo Klaus – man weiss bei Erdbeben nie, ob sie sich stark entladen oder verteilt auf
    mehrere mittelstarke Beben, was nie zu solchen Katastrophen führt. Doch durch Vergleiche mit vergangenen starken Beben zeigt sich durchaus, dass die Tendenz besteht, sich zu der Zeit zu zeigen, in der starke Spannung zu früher besteht. Ein Beispiel:Das Beben von Erzincan 1939 – Ende Dezember seismisch ganz in der Nähe.
    Wir finden Neptun (2023) K. Mars, Opp. Neptun (1939);Uranus REP Uranus, Pluto Opp.
    Pluto, das Beben damals hatte dieselbe Stärke (7,8) und führte zu 30 000 Toten – in
    manchem vergleichbar wie mit dem gegenwärtigen.
    Grüsse, Michael

    1. Hallo Michael,
      das ist nun wirklich von Belang – und könnte womöglich helfen, gefährdete Regionen zeitgenauer zu bestimmen. Grüße,
      Klaus

  2. Hier noch ein Beispiel:das berühmte Erdbeben von Aleppo, die 5.schlimmste Beben-
    katastrophe mitüber 200 000 Toten. Das Erdbeben ereignete sich am 11.Oktober 1138 (jul.) ;im Vergleich des Bebens von 2023 ist zu sehen:Pluto erreicht soeben die damaligeNeptun-Saturn-Quadratur;Uranus steht bei Pluto (übrigens eine Pluto-Merkur-Opp., diesich in Beben von 2023 mit Konjunktion zeigt.) Neptun liegt gegenüber Jupiter.Erdbeben ereignen sich immer innerhalb einer gewissen Periodik, sind aber notorischbei den Konfliktherden (Zusammenprall von Platten, frühere Bebenorte) zu finden. In der Türkei ist dies vor allem die Ostanatolische Platte.
    Gefährlich wird es jedoch bei der Prognostik, die besten „Experten“ sind nicht Menschen, sondern Tiere, die Veränderungen im Boden, im Wasser spüren. Achtet
    man sich dieser panischer Erscheinungen, bleibt noch Zeit für Evakuationen, die
    Menschen retten. Werden dagegen Prognosen so dahin gesagt, verängstigt man nur Menschen. Umso eher nehmen sie dies bei Nichteintreffen gar nicht ernst, was zu noch mehr Toten führt.
    Michael

    1. Das ist natürlich hilfreich – der Blick aufs periodische Geschehen. Das könnte evtl. einen vorsichtigen Blick erbringen, San Francisco und Kalifornie betreffend . Aber, es stimmt schon: Vorsicht ist geboten bei Prognosen, gerade wenn es um Erdbeben geht.

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