60er-Epochen – ihre Regenten und die Chaldäische Reihe

Ähnlich wie die Tages- und Stundenregenten gelten auch die Jahreregenten manchem als verzichtbar – oder, fragwürdiger noch, gar als Teil einer Trivialastrologie. Ich habe versucht, mit Nachdruck dagegenzuhalten: http://files.homepagemodules.de/b839997/f15t74p674n2_apNfqiXP.pdf

Die 60er-Zyklen sind hier und andernorts etliche Male eingebracht worden – sie sind immer verlässlich, geht es darum, Inhalte und Auslösungen innerhalb der von ihnen dargestellten Epoche sichtbar zu machen. – Es war naheliegend, die jeweiligen Horoskope der 60er-Epochen auf die Wirksamkeit ihrer jeweiligen Regenten hin zu befragen. Dann zeigt sich interessanterweise dieser Ablauf – die Jahre sind jeweils der Beginn einer neu einsetzenden 60er-Epoche:

…. 1684: MO / 1744: SO / 1804: SA / 1864: VE / 1924: JU / 1984: ME / 2044: MA ….

Wir haben eine sich stets fortsetzende gleichbleibende Sequenz. 964 setzte die umfassende, 3600 Jahre dauernde Großpoche ein ( 60*60 Subepochen / segmentiert in 10 mal 360, die bis 2044 dauernde 360er-Phase setzte ein 1684.) Der Jahresregent 964 war Saturn – der am Anfang der tradierten chaldäischen Reihe steht. Die chaldäische Reihe, die ja auch die Sequenz der Dekanate bestimmt, findet sich auch in der oben gezeigten Abfolge – jedoch in anderer Form: nämlich derjenigen der Sequenz der Wochentage – dies aber in umgekehrter Reihenfolge: Sonntag – Samstag – Freitag – Donnerstag etc. Wie eben notiert: alle 360 Jahre, beginnend mit dem Jahr 964 (die laufende Maximalepoche einleitend) treten wir in eine neue Subphase ein (die ihrerseits sechs 60er-Phasen umfasst). Auf den ersten Blick mag das vewirrend erscheinen, doch man wird rasch sehen, dass wir es hier mit einer übersichtlichen wohlgeordneten Sequenz zu tun haben.

Oben habe ich die Regenten der jeweiligen 60er-Phasen der laufenden 30er-Phase notiert – sie bilden den hier gezeigten schönen Siebenerstern.

Notiere ich nun die Regenten der Jahre, in denen jeweils eine neue 360er-Phase einsetzt, dann zeigt sich dieses:

…. 964: SA / 1324: SO / 1684: MO / 2044: MA / 2404: ME / 2764: JU / 3124: VE / 3484: SA …

…und es zeigt sich, dass nun die Abfolge der Planeten dem direktiven Lauf der Wochentage entspricht. Man kann über das Jahr 964 zurückgehen, und es zeigt sich, dass auch dann diese Sequenz gegeben Ist (also 604: VE / 244: JU etc. – Vorsicht bei den Jahren vor Chr. – es gab kein Jahr Null, auf 1 v. Chr.folgt 1 n.Chr. !) – Hier werden bedeutende Zusammenhänge sichtbar, denen nachzugehen nicht allein für den historisch Interessierten lohnend sein dürften.

Der gesamte, alle sieben Planeten (= Regenten der 360er Phasen) umfassende Lauf beträgt 2520 Jahre. SA: 964 / nächste SA-Wiederkehr: 3484. 3484 minus 964 ergibt diese Zahl – 2520 – eben das Siebenfache der 360. Die 2560 ist nicht allein aus mathematischer Sicht in mehrfacher Hinsicht überaus interessant. Ihre hervorstechendste Eigenschaft: Sie ist die kleinste natürliche Zahl, die durch alle Zahlen von 2 bis 10 geteilt wird.

Man sieht: die Jahresregeneten sind von außerordentlicher Bedeutung. Dies gilt für das Individuum wie für den mundanen Bereich gleichermaßen: Gehe ich vom genannten Jahr 964 um 2520 Jahre zurück, dann gelange ich in die Zeit um 1550 v.Chr. (genauer: 1555 v.Chr.) Diese Zeit stellt eine tiefgreifende Zäsur da: In Mitteleuropa befinden wir uns am Anfang der Mittleren Bronzezeit (Ajauntetitzer Kultur / Vergrabung der Nebra-Scheibe in etwa zu dieser Zeit), und, nicht minder wichtig: Mit Pharao Ahmose setzt um 1550 v.Chr. das Neue Reich ein.

(Fortsetzung folgt…)

4 Gedanken zu „60er-Epochen – ihre Regenten und die Chaldäische Reihe

    1. Hallo Katharina, zu 1684: es sind je sechs Subphasen à 60 – 6 mal 60=360. 1684 – 1744 – 1804 – 1864 – 1924 – 1984 – dann 2044, das kommende 360er.Die 60er werden gemeinhin unterteilt in drei 20er (gelegentlich auch in fünf 12er). Also 1984-2004-2024 … gebe aber zu, dass ich da noch nicht allzu sicher bin.Will dem mal näher nachgehen.

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